Einwandfreie Druckdaten sind die Grundlage unseres Druckangebots und Voraussetzung für ein optimales Druckergebnis. Neben der Datenprüfung übernehmen wir auch die Bearbeitung Ihrer Daten. Bei allen Mehrleistungen besprechen wir mit Ihnen vorab die zu erwartenden Kosten.
Verwenden Sie die richtigen Farbprofile
Für eine hohe Produktionssicherheit sind alle Daten im CMYK-Modus anzuliefern. Die richtigen Profile sind auch dann erforderlich, wenn Sie im RGB-Modus arbeiten, da sonst im Endprodukt unerwünschte Farbveränderungen entstehen können.
Zur Konvertierung von Farbräumen empfehlen wir Farbprofile der ECI (www.eci.org):
ISOCoated_v2.icc für matt und glänzend gestrichenes Papier
PSOCoated_v3.icc für matt und glänzend gestrichenes Papier mit optischen Aufhellern (OBA)
PSO_Uncoated_ISO12647_eci.icc für ungestrichenes Papier
PSO_Uncoated_v3_Fogra52.icc für ungestrichenes Papier mit optischen Aufhellern (OBA)
Reduzieren Sie Transparenzen nicht
Bitte achten Sie darauf, dass Sie Transparenzen bei der PDF-Erzeugung nicht reduzieren. Hierzu mindestens eine PDF-Version "Acrobat 5 (PDF 1.4)" oder höher auswählen. Hinweis: Wenn Transparenzen reduziert werden, kann sich durch das Trapping das Erscheinungsbild einer Seite verändern.
Verwenden Sie das richtige Satzprogramm
Das richtige Satzprogramm hat entscheidenden Einfluss auf die Druckqualität des Endprodukts. Office-Programme wie Word, Publisher oder PowerPoint sind für die Erstellung hochwertiger Druckprodukte nicht geeignet. Wir empfehlen das Programm Adobe InDesign. Wenn Sie Ihre Daten mit einer anderen Software erstellen, bitten wir um Rücksprache mit Ihrem Auftragsbetreuer.
Erstellen Sie druckfähige PDF-Daten
Eine druckfähige PDF-Datei ist das bevorzugte Datenformat für Druckaufträge.
Tipp:
Nach dem Export Ihres Druck-PDF aktivieren Sie in Acrobat die Ausgabevorschau, um den Zusammendruck mehrerer Farben zu kontrollieren.
Achten Sie auf Bildauflösung
Bilder sollten in einer Auflösung von mindestens 300 dpi vorliegen, besser 350 dpi.
Tipp:
Haben Sie in Ihrem Seitenaufbau Firmenlogos verwendet, so achten Sie bitte darauf, dass diese als Vektorgrafiken vorliegen. Falls diese nur als Pixelbilder vorliegen, können unscharfe oder gepixelte Kanten entstehen.
Wie finde ich heraus, ob mein Bild 300 dpi hat?
Legen Sie die richtigen Größen und Formate fest
Achten Sie darauf, dass Ihre Dokumente in der richtigen Größe angelegt sind und randabfallende Objekte 3 mm über das Dokumentendformat hinausragen (bei Präsentationsmappen 5 mm). Bei einer speziellen Falzung erhalten Sie die genauen Seitenmaße von Ihrem Kundenbetreuer.
Tipp:
Definieren Sie in Ihrer Satzdatei Falzmarken, damit Sie von Anfang an die Einhaltung der korrekten Maße kontrollieren können. Alle Seiten sollten dabei die gleiche Ausrichtung haben (Hoch- oder Querformat).
Verwenden Sie druckfähige Linienstärken
Sehr feine, mehrfarbige Linien können im Druck „wegbrechen“ oder verschwinden. Tipp: Bei positiven Linien (dunkle Linie auf hellem Untergrund) verwenden Sie eine Stärke von mindestens 0,25pt (= 0,09mm). Bei negativen Linien (helle Linie auf dunklem Hintergrund) verwenden Sie eine Linienstärke von mindestens 0,5pt (= 0,18mm). Bitte beachten Sie, dass beim Verkleinern von Grafiken die Linien nicht zu dünn werden.
Wenn Linien aufgerastert werden, z.B. für Schreiblinien oder Karoraster, kann dieser Artikel hilfreich sein.
Legen Sie Schwarz richtig an
Schwarze und graue Objekte (z.B. Texte oder Linien) sollten immer in reinem Schwarz angelegt werden (0 % Cyan, 0 % Magenta, 0 % Yellow, 60 % bzw. 100 % Schwarz).
Tipp:
Bei schwarzen Flächen lässt sich sogenanntes "Tiefschwarz" durch das Hinzufügen anderer Farbanteile erreichen. Ideal ist eine Zusammensetzung aus 50 % Cyan und 100 % Schwarz.
Beachten Sie den Gesamtfarbauftrag
Im Vierfarbdruck bedeutet ein Gesamtfarbauftrag von beispielsweise 320 %, dass die Summe der Anteile der Grundfarben (Cyan, Magenta, Gelb, Schwarz) diesen Wert nicht überschreitet. In der Regel ist der Gesamtfarbauftrag umso höher, je dunkler die zu reproduzierende Farbe ist. Ein kräftiges Schwarz beispielsweise könnte die Zusammensetzung 8 0% Cyan, 70 % Magenta, 70 % Gelb und 100 % Schwarz haben, insgesamt also 320 %.
Tipp:
Achten Sie bei Farbdefinitionen und Separationen auf die Einhaltung des maximal druckbaren Gesamtfarbauftrags:
320 % für matt und glänzend gestrichenes Papier
300 % für ungestrichene Papiere
Wir erstellen gerne einen Farbproof
Wenn Sie schon vor dem Druck ein simuliertes Druckergebnis sehen möchten, stellen wir Ihnen gerne einen farbverbindlichen Proof zur Verfügung. Der Farbproof (auch "Digital-Farb-Proof") simuliert die Farbigkeit des Offsetdrucks und zeigt Ihnen vorab das Druckergebnis. Somit können Sie die Farbqualität überprüfen und gegebenenfalls noch Änderungen vornehmen, bevor gedruckt wird.
Haben Sie Fragen oder Bedenken bezüglich der Richtigkeit Ihrer Druckdaten? Wir beraten Sie gerne und berücksichtigen Ihre individuellen Wünsche. Bitte beachten Sie auch die anderen Artikel mit Tipps zur Gestaltung.
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Mit meiner Erfahrung von 30 Jahren in den Bereichen Drucktechnik und Druckvorstufe bin ich Ihre Ansprechpartnerin für die professionelle Erstellung druckfertiger Daten. Annette Dobesch, Medientechnologin Druck, CtP Operator |
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